
Feuerfunken des Lebens
Aufregend, üppig und farbenfroh, aber auch gesellschaftskritisch mit einem genauen Blick für soziale Missstände: Mira Nairs Filmschaffen ist Arthouse-Kino voller Energie und Leidenschaft.
Texte
Annäherungen an Menschen, die das Kino geprägt haben.

Aufregend, üppig und farbenfroh, aber auch gesellschaftskritisch mit einem genauen Blick für soziale Missstände: Mira Nairs Filmschaffen ist Arthouse-Kino voller Energie und Leidenschaft.

Scheinbar mühelos pendelt er in seinen Filmen zwischen Kontinenten, Kulturen und Jahrhunderten und hat sich bisher mit nahezu jedem Werk auf neues Terrain vorgewagt. Nicht ohne Grund gilt Ang Lee zurzeit als einer der vielseitigsten Filmemacher.

Zur Beijing-Trilogie der Regisseurin Ning Ying

Die Cowboys hüten Schafe statt Rinder, und verheiratet wirken sie wie Zootiere. Ihr Glück suchen die Helden von „Brokeback Mountain“ in der Ruhe von Marlboro Country. Bloß ist diese dumpf und engstirnig.

Der Hurrikan hat sich gelegt. Kurz vor seinem 70. Geburtstag zieht der amerikanische Regisseur William Friedkin sehr entspannt Bilanz – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Ein Mann hat Erfolg: John Grisham. Das ist nichts Neues. Neu ist, dass seine Bücher nicht nur verfilmt werden, sondern im Zuge dessen auch ein anderes Thema erhalten – so wie in Gary Fleders „The Runaway Jury“.

Regisseur Stanley Kwan ist einer der Protagonisten des anspruchsvollen Hongkong-Kinos. Mit „Lan yu“ verfilmte er in Festland-China einen schwulen Undergroundroman.

Bertrand Tavernier, dessen neuer Film „L.627“ bei der Viennale seine österreichische Uraufführung erlebt, verbindet wie sein großer Lehrherr Jean-Pierre Melville europäische Filmtradition mit dem US-Gangsterkino. Erfolgreichstes Beispiel: „Der Saustall“ mit dem unvergleichlichen Philippe Noiret. Ein Porträt.

Das Internationale Filmfestival von Amiens stellte das Werk von Monte Hellman vor.

Mit Christopher Doyle durch die Nacht: Ein Porträt des australischen Kameramanns, der mit Wong Kar-wai das Kino Hongkongs neu erfand – und am liebsten eine Wolke in Hosen gewesen wäre.

Jane Russell. Sie hat die größten Leinwandhelden als Partner gehabt und mit den berühmtesten Regisseuren gedreht. Heute, im Alter von 70 Jahren, ist sie nur noch Großmutter, unterstützt bedürftige Kinder und sieht sich ihre Filme nie im Fernsehen an. Dafür ist sie ein gefragter Stargast bei europäischen Film-Festivals. ANDREAS UNGERBÖCK traf das „Satansweib“.

Porträt des Künstlers als schöner Mann: Joseph Schildkraut, in Wien geboren, war in Hollywood sehr erfolgreich. Die Geschichte einer Emigration.