
Agent Kim Reactivated
Currently on Netflix: an extraordinarily lavish cinematic buffet, with its ten hours packed full of action, drama and a surprising amount of humor.
Texte
Besprechungen einzelner Filme – aktuell und aus dem Archiv.

Currently on Netflix: an extraordinarily lavish cinematic buffet, with its ten hours packed full of action, drama and a surprising amount of humor.

„We're Nothing At All“ is a social drama with action elements by Herman Yau, one of Hong Kong's most experienced and successful directors of recent decades. After its premiere on the first day of this year's Hong Kong Film Festival, it was immediately released in theaters.

Park Chan-wook hat unter dem Titel „No Other Choice“ den gleichen Roman verfilmt wie der legendäre Costa-Gavras im Jahr 2005. Eine schöne Gelegenheit, zwei großartige Filme zu vergleichen.

Anyone who loves legal and courtroom dramas, appreciates superbly observed interpersonal relationships, and enjoys first-rate dialogue will find this Korean series a real treat.

Bong Joon-hos sehnsüchtig erwartetes und mehrfach verschobenes Science-Fiction-Spektakel „Mickey 17“ hält alles, was es versprochen hat. Und bietet noch viel mehr.

Gemischte Gefühle anlässlich von Ridley Scotts Epos „Napoleon“ in seiner möglicherweise nicht vollständigen Fassung.

Der britische Regisseur Michael Winterbottom schuf 2002 eine liebevolle Hommage an das britische Wunder-Label Factory Records aus Manchester.

Im Fokus der Doku steht die mutmaßlich beste Eishockey-Mannschaft aller Zeiten, die Einser-Linie von ZSKA Moskau (dem Armee-Klub) und der sowjetischen Nationalmannschaft von Mitte der siebziger bis weit in die achtziger Jahre hinein.

Ein Gipfeltreffen: Paul Thomas Anderson verfilmte Thomas Pynchons Roman „Inherent Vice" mit gewohnt großartiger Besetzung. Joaquin Phoenix spielt den Privatdetektiv „Doc“ Sportello, eine Art Philip Marlowe der Hippie-Ära.

Wuchtig, streckenweise virtuos und substanziell: Dennoch wird Lars von Triers „Nymphomaniac“ vor allem wegen der „skandalösen“ Sexszenen in Erinnerung bleiben. Eine Bilanz.

Zhang Yimous „Der Fluch der Goldenen Blume“ ist zuallererst ein Spektakel für die Augen und die Sinne, wie man es mittlerweile von ihm kennt. Die Frage ist auch diesmal: Ist hinter der schönen Fassade noch etwas?

James McTeigues „V for Vendetta“ ist eine Adaption von Alan Moores genialer Graphic Novel. Das Drehbuch haben die Matrix-Brüder Larry und Andy Wachowski beigesteuert.

Marlon Brando in „The Teahouse of the August Moon“: ein mißglückter Versuch, seinem damaligen Rollenklischee als Junger Wilder zu entkommen.

Für Alfred Hitchcock war „The Lodger“ aus dem Jahr 1926 der „erste echte Hitchcock-Film“. Tatsächlich finden sich viele Motive seiner späteren Filme in diesem Frühwerk.

Hou Hsiao-hsiens „Flowers of Shanghai“, sein erster Film mit großer Star-Besetzung, ist eine exzellente Studie über den Zusammenhang zwischen Geld, Macht, Ökonomie und Gefühlen.

Neben „The Piano“ gab es 1993 in Cannes noch einen zweiten triumphalen Sieger: Chen Kaiges „Lebewohl meine Konkubine“, der nächste Woche endlich auch in Wien anläuft.

Mit seinem neuesten Film „Fearless“ liefert der australische Regisseur Peter Weir einen ungewöhnlichen und überzeugenden Beitrag zum Thema Leben und Sterben. Und zu all dem, was dazwischen ist.

Martin Scorseses neue Arbeit, „The Age of Innocence“, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Edith Wharton, weist ihn einmal mehr als den bedeutendsten Regisseur der Gegenwart aus.

Jahre nach seiner Ermordung ist Malcolm X, Protagonist der schwarzen Emanzipationsbewegung der sechziger Jahre, eine Kultfigur und Vermarktungsobjekt geworden. Der afroamerikanische Regisseur Spike Lee lieferte dazu mit seiner filmischen Biographie einen weiteren Beitrag.

Besser spät als nie: Nachdem die Österreich-Premiere dieses Films längst geplatzt schien, ist Jack Nicholsons „Fortsetzung“ des Krimi-Klassikers „Chinatown nun doch in einigen heimischen Kinos zu sehen.

Martin Scorseses „GoodFellas“: Henry Hill will ein Gangster sein. Das erscheint ihm noch großartiger zu sein als selbst das Amt des US-Präsidenten.

Liebe, Entfremdung in Afrika. Bernardo Bertolucci verfilmt einen Roman von Paul Bowles: „Himmel über der Wüste“.

Eine „schwarze“ Krimihandlung mit einer Femme fatale, einem von seiner Arbeit besessenen Polizisten und allem, was dazugehört, eine herzzerreißende Liebesgeschichte und ein ergreifendes Melodram in einem Film – geht das? Anhand von Park Chan-wooks *Die Frau im Nebel* lässt sich feststellen: Es geht, und zwar ganz hervorragend.

Mit „Alita – Battle Angel“ hat James Cameron nun endlich eines seiner Herzensprojekte realisiert. Regie führte Robert Rodriguez, die Hauptrollen spielen Rosa Salazar und Christoph Waltz.